Wrack U-260 Deutsches U-Boot

In der kalten irischen See liegt das Wrack der U-260 auf dem sandigen Grund. Die Besatzung überlebte und erreichte in Schlauchbooten die irische Küste.

Geschichte des Wracks
Das deutsche U-Boot U-260 wurde am 14.03.1942 nach der Fertigstellung durch die Vulkan-Werft Bremen Vegesack in Dienst gestellt, und versah insgesamt 8 Feindfahrten im Nordatlantik. Ein versenktes Schiff wurde in dieser Zeit verzeichnet.

Seit dem 01.11.1944 unterstand es der 33. U-Flottille Flensburg als es am 18.02.1945 unter Kommandant Oberleutnant zur See Klaus Becker mit insgesamt 48 Besatzungsmitgliedern aus Horten auslief: Operationsgebiet Nordatlantik, rund um England und südliches Irland.

Am 12.03.1945 um 22:30 Uhr lief das Uboot in 80 Metern Tiefe auf eine Mine und wurde beschädigt. Nach dem Auftauchen wurden alle 48 Besatzungsmitglieder evakuiert, als der Kommandant das U-Boot aufgab und selbst versenkte.

Die Besatzung erreichte in Schlauchbooten die irische Küste bei Galley Head und wurde interniert.

Das Minenfeld stammte von der „HMS Apollo“, die anscheinend unrechtmässig in der irischen See dieses Grundminenfeld legte.

Tauchen am Wrack
Das Wrack der U-260 liegt auf sandigem, felsigen Grund in 44 Metern Tiefe und ist weitestgehend intakt. Am Heck ist noch immer die Bordkanone montiert und auch die Schraube ist nach wie vor vorhanden. Die Stahlplatten des Turms sind abgefallen und geben den Komandostand frei. Die beste Zeit zum Tauchen ist 30 Minuten nach Hoch- oder Niedrigwasser, da dann die Strömung am geringsten ist.

Sowohl die Torpedos befinden sich noch in den Rohren und Munition liegt herum. Daher ist Vorsicht geboten.

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Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C Baujahr: 1942
min. Tauchtiefe: 38 m Verlust-Datum: 12.03.1945
max. Tauchtiefe: 44 m Verlust-Grund: Seemine
GPS-Daten: 51.29,09 N Standort-Land: Irland
09.06,14 W Standort-Region: Cork
Tauchplatz: Galley Head at ’78 rock‘ Persönlich betaucht? Nein