Feb
21
2010

Flaschengewinde in Tauchflaschen

Das Verwirrspiel um grosskonische Gewinde, kleinkonische Gewinde, DIN, ISO und Euronorm EN-144 und warum man das wissen sollte …

Durch den Plan, mir nun auch noch das letzte Teil einer kompletten Ausrüstung zu erstehen: eine Doppel-7-Flasche, musste ich feststellen, wie verwirrend doch die Angaben sind.

Eigentlich bräuchte man sich mit den Flaschengewinden als “normaler” Sporttaucher nicht zu beschäftigen, doch in den letzten Zeit häuften sich die Unfälle bei der Befüllung von Tauchflaschen mit kleinkonischen Gewinden, so dass sich nun viele Tauchshops weigern, diese weiterhin zu füllen. Für sie besteht bei der Befüllung Gefahr für Leib und Leben.

Hier werde ich nun versuchen, die unterschiedlichen Flaschengewinde und Begriffe darum zu beschreiben:

Das Flaschengewinde M25x2 ISO
Am oberen Teil des Druckzylinders verjüngt sich die Flasche. Dieses ist der Teil, in den das Ventil eingeschraubt wird. In der Regel, und das ist mittlerweile das gängigste Format, befindet sich genau hier ein Gewinde M25x2 ISO.

Entscheidend nun, ob es sich um ein DIN 477-6-Ausführung 1 oder DIN 477-6-Ausführung 2 handelt oder gar um die neue EN 144-1 handelt sind die folgenden Unterschiede:

  • DIN 477-6 Ausführung 1: Abschrägung im oberen Teil des Flaschengewindes und ein leicht abgeschrägtes Ventil
  • DIN 477-6 Ausführung 2: Abschrägung im oberen Teil des Flaschengewindes und ein plan aufliegendes Ventil
  • EN-144-1: keine Abschrägung im oberen Teil des Flaschengewindes mehr, sondern eine Nut für den O-Ring und ein plan aufliegendes Ventil

Damit der Normen nicht genug, denn ganz neu kommt nun auch noch die EN-144-3 für Nitrox-Flaschen. die einerseits eine höhere Materialreinheit vorschreibt, andererseits ein M26x2 Gewinde mit sich bringt. Die beiden DIN-Normen sind noch bis 2010 zugelassen, aktuell ist die EN-144 (Euronorm).

Das konische Flaschengewinde
Grundsätzlich haben konische Gewinde keinen gleichbleibenden Durchmesser. Bei Flaschenventilen verschlanken sie sich von oben nach unten. Durch diesen Effekt wäre man in der Lage, ein konisches Flaschenventil in ein Standard-Flaschengewinde zu schrauben und dieses durch Teflonband auch entsprechend dicht zu bekommen. Davon ist aber massiv abzuraten. Zum einen kann durch ein zu stark eingedrehtes Ventil das Gewinde beschädigt werden oder sogar platzen, zum anderen fasst das Gewinde nur auf einem sehr kurzen Bereich. Man unterscheidet 2 unterschiedliche Formate:

  • Für kleinkonische 19,8×1/14 Flaschengewinde
  • Für grosskonische 28,8×1/14 Flaschengewinde

Weitere Begriffe, die häufig bei Tauchflaschen auftauchen und zu Verwirrungen führen stehen im Zusammenhang mit dem dem Teil des Flaschenventils, an dem die erste Stufe angeschlossen wird:

Das Gewinde, an dem die erste Stufe eines DIN-Automaten angeschlossen wird, hat das Format G5/8″ (5/8 Zoll). Im deutchsprachigen Raum auf in den größten Teilen Europas ist der DIN-Anschluss der ersten Stufe am meisten verbreitet. INT-Anschlüsse der ersten Stufe kommen aus den USA. Die neuen Flaschen haben heute fast alle den DIN-Anschluss als Grundausstattung, mit einem Adapter, der in den DIN-Anschluss gedreht wird, kann somit jede Flasche auf INT in Sekunden umgebaut werden. Auch für die DIN-1.Stufe gibt es einen entsprechenden Adapter.

Wer also will, dass seine eigenen Tauchflaschen auch in Zukunft noch von den Tauchshops gefüllt werden, sollte auf M25x2 Flaschengewinde mit nichtkonischen Ventilen achten, die der DIN- oder Euronorm entsprechen.

Sicher habe ich das Thema noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft. Für Ergänzungen bin ich also immer dankbar.

Feb
21
2010

Wrack U-929 Deutsches U-Boot

Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns unweit von Warnemünde liegen die Trümmer des deutschen U-Boots U-929. Das ist seine Geschichte.

Geschichte des Wracks

Das U-Boot 929 wurde 1944 auf der Neptun-Werft in Rostock gebaut. Da es total gesprengt wurde, geht man heute davon aus, dass die Mannschaft es selbst zerstört hat und es daher keine menschlichen Verluste gab.

Vom 06.09.1944 bis 02.05.1945 stand es unter der Führung von Oblt. Werner Schulz. Es war nie auf Feindfahrt. Am 03.05.1945 wurde es versenkt und 1956 teilweise gehoben und abgewrackt.

Bisher wurden die Trümmerteile des Wracks nicht eindeutig identifiziert.

Tauchen am Wrack
Die Trümmerteile des Wracks liegen auf einer Fläche von 30 x 60 Metern verstreut und sind starkt mit Miesmuscheln bewachsen.

Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C / 41 Baujahr: 1944
min. Tauchtiefe: 11 m Verlust-Datum: 03.05.1945
max. Tauchtiefe: 12 m Verlust-Grund: Selbstversenkung
GPS-Daten: 54.15,36 N Standort-Land: Deutschland
12.04,29 E Standort-Region: MV Warnemünde
Tauchplatz: Trümmerfeld (60x30m) Persönlich betaucht? Nein
Feb
21
2010

Wrack U-455 Deutsches U-Boot

2 Seemeilen vor Portofino an der ligurischen Küste entdeckte ein Berufstaucher das Wrack des bis dahin vermissten UBoots U455.

Geschichte des Wracks
Das U-Boot 455 wurde 1940 in Kiel von der Deutsche Werke Kiel AG gebaut und am 21.08.1941 in Dienst gestellt.

Zunächst unter Kommandant Hans-Heinrich Giessler (bis 1942) und dann unter Kommandant Hans-Martin Scheibe fuhr das U-Boot bis zu seinem Verlust am 06.04.1944 insgesamt 10 Feindfahrten. 3 versenkte Schiffe werden ihm zugeschrieben.

Am 22.02.1944 lief das U-Boot, das zur 29. U-Flottille (Toulon) gehörte, unter Kommandant KptLt. Hans-Martin Scheibe mit 51 Mann Besatzung aus: Einsatzgebiet Mittelmeer. Nach seinem Einsatz von der algerischen Küste meldete es sich zuletzt am 02.04.1944 mit der Rückmarschabsicht nach La Spezia. Letzte bekannte Position war 44.04,00 N / 09.51,00 E, bevor es am 06.04.1944 als vermisst gemeldet wurde, nachdem keine weiteren Meldungen mehr eingingen.

Alle 51 Mann Besatzung kamen vermutlich bei einer Kollision mit einer (ev. deutschen) Seemine ums Leben.

Laut einer Italienischen Zeitung gelang es dem Berufstaucher Lorenzo Del Veneziano am 22.10.2005 nach Hinweisen von Fischern das U-Boot zu finden und so mit Film- und Fotoaufnahmen zu dokumentieren, das es eindeutig identifiziert werden konnte.

Tauchen am Wrack
Das Wrack liegt in 120 Metern Tiefe aufrecht auf einem felsig, sandigem Untergrund. Der Stahlrumpf ist intakt. Nur das Heck weist eine Beschädigung, vermutlich durch eine Seemine auf, die zum Untergang des U-Bootes geführt haben muss.

Laut Lorenzo Del Veneziano ist das Innere des U-Bootes zur Zeit nicht zugänglich.

Die U-455 gilt nach internationalem Recht als Kriegsgrab und Eigentum der Bundesrepublik Deutschland und darf daher nicht betaucht werden.

Nur für TEC-Diver: Trimix Hypoxic oder CCR Rebreather
Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C Baujahr: 1940
min. Tauchtiefe: 120 m Verlust-Datum: 06.04.1944
max. Tauchtiefe: 120 m Verlust-Grund: Seemine
GPS-Daten: nicht bekannt Standort-Land: Italien
nicht bekannt Standort-Region: 2 sm vor Portofino, Ligurien
Tauchplatz: San Fruttuoso Bay zwischen Punta Chiappa und Cala de l’Oro Persönlich betaucht? Nein
Feb
21
2010

Wrack U-352 Deutsches U-Boot

Das fotogenste, deutsche U-Boot-Wrack des zweiten Weltkriegs ist die U-352 vor der Küste von North Carolina.

Geschichte des Wracks
Das Uboot U-352 lief am 07.05.1941 bei der Flensburger Schiffbaugesellschaft vom Stapel und wurde am 28.08.1941 unter Kommandant Kapitänleutnant Hellmut Rathke in Dienst gestellt.

Als U-Boot der 3. U-Flottille begab es sich auf nur 2 Feindfahrten, auf denen es keine Versenkungen verzeichnen konnte.

Am 07.04.1942 lief es unter Kommandant Rathke aus St. Nazaire aus um im Westatlantik und vor der Küste der Ost-USA auf die Jagd zu gehen. U352 wurde am 09.05.1942 von der “USS Icarus” durch die Sonarortung ausfindig gemacht. U 352 versuchte sich mit einem Torpedo-Schuss zur Wehr zu setzen. Dieser verfehlte jedoch sein Ziel und lief an der Icarus vorbei. In zwei Anläufen machte der Küstenwachkutter Icarus nun Jagd auf die U-352 und verschoss dabei 8 Wasserbomben. Dabei wurde das Uboot so schwer beschädigt, dass es auftauchen musste. Unter dem Hagel der Artillerie von der USS Icarus verliess die Manschaft das U-Boot und versenkte es. Durch den Wasserbombenbeschuss und durch späteres Artillerie- und Maschinengewehrfeuer kamen 14 Bestazungsmitglieder ums leben, 33 überlebten und wurden später von der Icarus geborgen.

Tauchen am Wrack
Das deutsche U-Boot-Wrack U-352 wurde 1975 wieder entdeckt. Seither wurde es viel betaucht und auch leider geplündert, obwohl es als Kriegsgrab gilt. Heute gilt es als eines der Hauptattraktionen von der Küste von North-Carolina (Nord-Karolina) und wird von mehreren Tauchbasen angefahren.

Der Rumpf ist intakt und liegt mit einer 45°-Neigung auf sandigem Untergrund. Da hier die Sichtweiten meist um die 30 Meter betragen, sieht man das Wrack bereits beim Abtauchen ab ca. 10 Meter ganz klar unter sich.

Das Wrack kann bei jedem Tauchgang ohne Probleme mehrfach umrundet werden. Offen sind das Turmluk und Kombüsen-Luk. Das Heck ist noch gut erhalten. Allerdings fehlt eine der beiden Schrauben.

Kurz vor dem hinteren Torpedo-Aufnahmeluk ist die Austauchführungsleine befestigt.

Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C Baujahr: 1941
min. Tauchtiefe: 30 m Verlust-Datum: 09.05.1942 21:09h
max. Tauchtiefe: 35 m Verlust-Grund: Wasserbomben
GPS-Daten: 34.13,682 N Standort-Land: USA
76.33,907W Standort-Region: North-Carolina
Tauchplatz: südlich Kap Hatteras Persönlich betaucht? Nein
Feb
21
2010

Wrack U-260 Deutsches U-Boot

In der kalten irischen See liegt das Wrack der U-260 auf dem sandigen Grund. Die Besatzung überlebte und erreichte in Schlauchbooten die irische Küste.

Geschichte des Wracks
Das deutsche U-Boot U-260 wurde am 14.03.1942 nach der Fertigstellung durch die Vulkan-Werft Bremen Vegesack in Dienst gestellt, und versah insgesamt 8 Feindfahrten im Nordatlantik. Ein versenktes Schiff wurde in dieser Zeit verzeichnet.

Seit dem 01.11.1944 unterstand es der 33. U-Flottille Flensburg als es am 18.02.1945 unter Kommandant Oberleutnant zur See Klaus Becker mit insgesamt 48 Besatzungsmitgliedern aus Horten auslief: Operationsgebiet Nordatlantik, rund um England und südliches Irland.

Am 12.03.1945 um 22:30 Uhr lief das Uboot in 80 Metern Tiefe auf eine Mine und wurde beschädigt. Nach dem Auftauchen wurden alle 48 Besatzungsmitglieder evakuiert, als der Kommandant das U-Boot aufgab und selbst versenkte.

Die Besatzung erreichte in Schlauchbooten die irische Küste bei Galley Head und wurde interniert.

Das Minenfeld stammte von der “HMS Apollo”, die anscheinend unrechtmässig in der irischen See dieses Grundminenfeld legte.

Tauchen am Wrack
Das Wrack der U-260 liegt auf sandigem, felsigen Grund in 44 Metern Tiefe und ist weitestgehend intakt. Am Heck ist noch immer die Bordkanone montiert und auch die Schraube ist nach wie vor vorhanden. Die Stahlplatten des Turms sind abgefallen und geben den Komandostand frei. Die beste Zeit zum Tauchen ist 30 Minuten nach Hoch- oder Niedrigwasser, da dann die Strömung am geringsten ist.

Sowohl die Torpedos befinden sich noch in den Rohren und Munition liegt herum. Daher ist Vorsicht geboten.

Empfehlung: Nitrox

Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C Baujahr: 1942
min. Tauchtiefe: 38 m Verlust-Datum: 12.03.1945
max. Tauchtiefe: 44 m Verlust-Grund: Seemine
GPS-Daten: 51.29,09 N Standort-Land: Irland
09.06,14 W Standort-Region: Cork
Tauchplatz: Galley Head at ’78 rock’ Persönlich betaucht? Nein
Feb
21
2010

Wrack U-251 Deutsches U-Boot

Am 16.04.1945 versenkten britische Flugzeuge östlich von Göteborg das Ausbildungs-Uboot U-251. Dieses attraktive Tauchziel liegt auf 28 – 35 Metern Tiefe.

Geschichte des Wracks
Das U-Boot U-251 wurde 1941 von der Bremer Vulkan Vegesack Werft gebaut und am 20.09.1941 in dienst gestellt. Es unternahm in der darauf folgenenden Zeit insgesamt 8 Feindfahrten in der Ostsee und im Nordmeer. Die Versenkung zweier Schiffe wird der U-251 zugeschrieben.

Am 16.04.1945 lief das U-Boot als Ausbildungsboot unter Kommandant OLt. Franz Säck aus dem Hafen von Kiel aus um in der Ostsee und im Kattegat 42 Soldaten auszubilden.
Zusammen mit U320, U2332 und U2502 sowie einem Minensucher befand sich das U-251 auf dem Marsch nach Norwegen, als als es durch Raketen- und Maschinenkanonenbeschuß von 22 Mosquitos der britischen 143., 235. und 248. Squadron sowie der exilnorwegischen 333. RAF Squadron angegriffen wurde.

Raketen- und Bordwaffenbeschuss der Flugzeuge setzten dem U-Boot ein nasses Ende. Um 17:04 Uhr am 19.04.1945 wurde das U-Boot versenkt. Der Kapitän und 3 weitere Soldaten wurden von U2502 gerettet, 39 Soldaten starben.

Tauchen am Wrack

U-251 wurde 1976 vom dänischen Taucher Aage Jensen gefunden, und da im Bootsinneren deutsche Seeleute den Tod gefunden hatten, noch im gleichen Jahr von der dänischen Regierung zum Soldatengrab erklärt. Das Wrack gilt dennoch als attraktives Tauchziel. Allerdings wird heute bei den Tauchgängen das Boot ausschließlich von außen inspiziert.

Das Uboot liegt in 35 Metern Wassertiefe auf festem Grund. Der Stahlrumpf weist eine hohe Anzahl von Einschusslöcher und Raketentreffern auf. Besonders die Treffer der Trimmzellen und Satteltanks haben den Untegang der U-521 besiegelt.

Das Turmluk ist geöffnet, alldings ist der Turm mit Fischernetzen behängt.

Beide Propeller sind noch vorhanden und frei betauchbar.

Ein weiterer Zungang zum Inneren des Wracks ist das Torpedoübernahmeluk auf dem frei zugänglichen Vorschiff.

Durch die vielen Sedimente im Schiffsrumpf ist von Ausflügen in den Stahlrumpf abzuraten. Jedes offene System würde die Sicht sofort auf NULL reduzieren.

Empfehlung: Nitrox oder geschlossene Kreislaufsysteme

Quellen und Links über das Wrack

Wracktyp: U-Boot VII C Baujahr: 1941
min. Tauchtiefe: 28 m Verlust-Datum: 19.04.1945 17:04 h
max. Tauchtiefe: 35 m Verlust-Grund: Fliegerangriff
GPS-Daten: 56.34,468 N Standort-Land: Schweden/Dänemark
11.45,045 E Standort-Region: östlich von Göteborg
Tauchplatz: im Kattegat Persönlich betaucht? Nein
Feb
21
2010

Wrack der Zenobia, Zypern

Vor der Küste von Zypern ca. 1400 m entfernt von Larnaca liegt das Wrack der Zenobia. Diese RoRo-Fähre ist das größte betauchbare Wrack im Mittelmeer und allein schon eine Reise wert.

Geschichte des Wracks
Die ZENOBIA war das Flaggschiff der “Challenger”-Klasse von 3 RoRo-Fähren (RollOn-RollOff-Fähren) und wurde Ende 1979 von Kockums in Malmö an den Eigner, die Reederei AB Nordö ausgeliefert. Das Schiff (172 m lang und 23 m breit) begann ihren Dienst mit Ihrer Jungfernfahrt am 04. Mai 1980 von Malmö (Schweden) um auf der Griechenland-Syrien Expresslinie (Greece Syria Express Line), die ursprünglich von Volos (Griechenland) nach Tartous (Syrien) ging,  den Fährverkehr aufzunehmen, wo sie zusammen mit den Fähren “Falster” und “Skandinavia” fahren würde. Die “Falster” und “Skandinavia”, beides ehemalige Skandinavienfähren auf der Route Puttgarden-Rödby (Dänemark) wurden später durch die Schwesterschiffe der Zenobia ersetzt. Im Januar 1980 änderte sich die Route der Schiffe, da diese um Koper (heutiges Slowenien) erweitert wurde. Am 22. Mai 1980 passierte die Zenobia Gibralta und fuhr ins Mittelmeer ein.

Als es zum Untergang der “Zenobia” kam, war Sie kurz vor der Beendigung ihrer Überfahrt von Koper über Volos nach Syrien auf Höhe des Hafens von Larnaca/Zypern. Es gibt mindestens 2 Theorien über die Gründe, die zum Untergang der Zenobia führten.

Theorie 1:
der UntergangAm frühen Morgen des 02. Juni 1980 nahm man auf der Fähre eine massive Neigung des Schiffes um mehr als 40 Grad wahr. Diese musste mit einem computergesteuerten Fehler im Ballastsystem zusammenhängen. In den folgen 5 Tagen versuchte man alles, um die Fähre von dem Untergang zu retten. Einem herbeigerufenen Serviceteam gelang es zwischenzeitlich, die Neigung des Schiffes auf ca. 2 Grad zu reduzieren. Doch nach einer erneuten, unerklärlichen Neigung der Fähre um wieder über 40 Grad verrutschte die Ladung bestehend aus 104 LKW und das Schiff war nicht mehr zu retten. 1400 Meter vor der Hafeneinfahrt von Larnaca versank die Fähre mit Ihrer Ladung um ca. 2 Uhr morgens am 07. Juni 1980.
Wie funktioniert so ein Ballastsystem: In der Regel werden solche Fähren nicht gleichmäßig beladen. Und um dieses auszugleichen, sind die Fähren mit Balasttanks versehen, in die bei Bedarf Wasser gepumpt wird. Das geschieht automatisch durch einen Computer an Bord, der das Schiff wieder ins Gleichgewicht bringen soll. Je nach Neigung des Schiffes sorgt der Computer dabei für eine schnelle oder langsame Befüllung des Ballasttanks auf der leichteren Seite. Böse Zungen behaupten sogar, der Computer wäre falsch angeschlossen gewesen.

Theorie 2:
Eine Quelle, die ich nicht näher nennen möchte, aber authentisch zu sein scheint, erzählt als Passagier der Fähre während der Katastrophe eine andere Geschichte:
Das Schiff kam von Volos in Griechenland. Ein Halt in Zypern war nicht geplant. Da Sommerwetter mit ruhiger See herrschte war kein, oder nur wenig Ballastwasser geladen worden. Durch seemännische Inkompetenz wurde von autogyro auf manual umgeschaltet. Das Schiff wurde in einem scharfen Manöver von der Küste weggesteuert. Aufgrund des hohen Schwerpunkts “listed the ship portside” das heißt kenterte.  Was die Seemannschaft dazu verleitete, vom Autopiloten des Schiffes auf manuelle Steuerung zu wechseln, ist nicht bekannt. Allerdings ist es gut vorstellbar, dass jemand im Steuerstand seinen fatalen Fehler korrigieren wollte und damit das Schiff dem Untergang weihte. Damit wäre die Geschichte der falsch angeschlossenen Computer für die Ballasttanks nur ein schöne Geschichte.

Tauchen am Wrack
Heute jedoch ist die Zenobia eine taucherische Attraktion und Herausforderung. Im Hafen von Larnaca gehen die Taucher an Bord von gecharterten Tauchbooten. Der Transfer zum Wrack dauert nur wenige Minuten. Die Zenobia liegt auf ihrer Backbordseite auf einer Sandbank in 43 Metern Tiefe. Die steuerbordseitige Bordwand bildet somit ein stählernes Plateau auf 18 Metern. Das macht das Wrack auch für Anfänger erlebbar.

Abgetaucht wird in der Regel an einem der dicken Seile, die an der Reling der Zenobia befestigt wurden und an denen die Tauchboote in der Regel festmachen. Schon von der Oberfläche aus fällt der Blick auf das Wrack in der Tiefe. Schon alleine dieser Anblick ist es wert. Nach einer kurzen Abtauchzeit erreicht man die steuerbordseitige Bordwand in 18 Meter Tiefe. Hier sammeln sich die Taucher, die in Gruppen unterwegs sind oder mit ihrem Tauchguide als Anfänger zum ersten Mal ein Wrack betauchen. Auf der fast waagerechten Oberfläche kommt sich der Taucher klein vor in Anbetracht der Stahlplatten, gegen die vor dem Untergang noch die Wellen schlugen. Hier ist der Ausgangspunkt für alle Tauchgänge mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Taucher mit wenig Erfahrung erleben die Zenobia, in dem sie sie umrunden. Am Heck ragt eine der beiden Schiffsschrauben nach oben und zeigt dem Taucher abermals, wie klein er eigentlich ist. Jede dieser Schraubenblätter ist mannshoch. Frei schwebend taucht man an der Heckklappe entlang und erreicht das offene, obere Ladedeck im hinteren Teil Schiffes. Da das Ladedeck nun senkrecht steht, entdeckt man hängend einen LKW. Dieser war beim Auslaufen anscheinend mit Stahlketten verzurrt wurden. Immer an der oberen Reling entlang betaucht man so das gesamte Wrack in 18 – 23 Meter Tiefe bis zum Bug, um hier wieder Richtung Heck über die Bordwand zu tauchen und einen Blick durch die zahlreichen Fenster/Bullaugen zu werfen. So erreicht man wieder das Seil, daß einen an die Oberfläche bringt.

Erfahrenere Taucher haben die Möglichkeit, einen der Passagiergänge zu betauchen. Der Zugang befindet sich auf 23 Meter über dem oberen Ladedeck. Das Spiel der Lichtkegel die durch die noch intakten Fenster scheinen ist ein besonderer Anblick. So taucht man von Lichtkegel zu Lichtkegel immer weiter Richtung Bug. Zuweilen ist der Weg durch Trümmer versperrt, die durch einen kleinen Umweg nach unten umtaucht werden können. Es ist ergreifend durch ein Schiff dieser Größe zu tauchen. Über einem befindet sich die Bordwand und trennt einen von der Oberfläche, unter einem liegen die Kabinen und Räume einer Fähre, deren Gänge jetzt wie ein Labyrinth anmuten. Der Ausgang befindet sich als Schot unterhalb der ehemaligen Brücke auf gleicher Tiefe. Der Blick nach unten zeigt einem die Ausmasse, denn in 43 Metern Tiefe liegt auch die Brücke der ehemals stolzen Fähre im Sand.

Für sehr erfahrene Taucher und nur mit einem sehr erfahrenen Guide kann man sich in das untere Ladedeck wagen zu dem es nur 2 Zugänge gibt. Einer der Zugänge befindet sich im überdachten Teil des oberen Ladedecks in Form eines Schots von ca 75 x 75 cm. Taucht man in das obere Ladedeck unter die ehemaligen Aufbauten des Schiffes so findet man an der oberen Kante der nun senkrechten Fahrbahn eine offene Lucke. Hinter ihr befindet sich ein Käfig aus Stahlrohren, denn früher führte hier die Leiter vom unteren ins obere Ladedeck an der Bordwand direkt nach oben. Durch diesen Gitterkäfig muss man also, und kann überall hängen bleiben. Platz für Platzangst gibt es hier genug. Hat man diese Hürde aber erst einmal genommen, erwartet einen ein grandioser Raum: das untere Ladedeck. In voller Länge und Breite des Schiffes waren hier LKWs geladen. Diese liegen oder hängen hier nun und tauchen nach und nach gespenstisch aus dem stockdunkelen Nichts auf. Hier gibt es nur den Lichtstrahl der eigenen Tauchlampe … sonst keine Lichtquelle. An LKWs und Ladung vorbei taucht man Richtung Bug oder Heck. In einer Ecke im Bug schwebt seit dem Untergang ein Flanellhemd wie an Fäden, doch es sind keine da. Denn es gibt hier weder Strömung noch Licht. Abgesehen von dem eigenen Atem hört man hier nur das Hämmern der Luftblasen, wenn sie von unten an die Bordwand schlagen. Hier ist es besonders ratsam auf die Luft zu achten. Denn selbst erfahrenste Taucher brauchen hier mehr. Weiter im Heck (ca. 2/3 der gesamten Länge des Schiffs) befindet sich der zweite Ausgang. Nicht ganz so anspruchsvoll wie der erste aber dafür etwas verwinkelter.

Wieder draußen und an der Reling wo das Seil nach oben vertäut ist, verlassen wir mit einem Blick zurück die Zenobia. Ein Wrack, das auch nach 10 Tauchgängen noch immer geheimnisvoll ist.

Es gehört zu den Top 10 der betauchbaren Wracks der Welt. Auch wenn man es gut mit Pressluft erreichen kann, empfiehlt sich hier Nitrox für eine längere Grundzeit. Es sei denn, man legt es auf Deko-Tauchgänge an. Aber wer will das schon.

Aktuelle Berichte:

Wracktyp: RoRo-Fracht-Fähre Baujahr: 1979
min. Tauchtiefe: 18 m Verlust-Datum: 07.06.1980 2:30h
max. Tauchtiefe: 43 m Verlust-Grund: gekentert
GPS-Daten: 34,53.5 N Standort-Land: Zypern
33,39.1 E Standort-Region: Larnaca
Tauchplatz: Hafeneinfahrt Larnaca (1.500 Meter vom Ufer) Persönlich betaucht? ja
Feb
21
2010

Wrack der SalemExpress

Im Roten Meer vor Safaga liegt direkt am Shab Sheer das Wrack der Salem Express in 30 Metern Tiefe. Es ist das nasse Grab von hunderten Pilgern aus Jeddah.

Salem ExpressEs war mein erster Tauchgang im Roten Meer und es war für mich das Highlight meines Tauchurlaubs. Die Crew im Ducks Dive Center, Safaga führt aus meiner Sicht eine der besten Tauchbasen in Ägypten. Die Abwicklung ist professionell und freundlich, die Tauchlehrer, Guides und Bootsführer wissen alle genau was sie tun. So war der Ablauf an diesem Morgen gut durchorganisiert und man lief relativ schnell Richtung Shab Sheer aus.

Es geschah in der Nacht vom 15.12. auf 16.12.1991. Warum Kapitän Moro in dieser Nacht nun genau diese Route wählte hat viele Gerüchte. Die einen erzählen, es habe ein “Rennen” mit einer anderen Fähre gegeben und er habe eine Abkürzung nehmen wollen, die anderen sprechen von einem Navigationsfehler, weil Käpitain Moro angeblich alkoholisiert gewesen sein soll. Sicher ist auf jeden Fall, daß die Salem Express am 15.12.1991 mit Pilgern aus Jeddah auslief und das Ziel Safaga hatte. Um kurz vor 02:00 Uhr nachts am 16.12.1991 rammte die 1966 gebaute RoRo-Fähre das mit einem Leuchtfeuer versehene Shab Sheer. “RoRo” steht für Roll-On / Roll-Off und bedeutet, dass diese spezielle Bauart von Fähren jeweils vorne und hinten eine Klappe besitzen und die transportierten Fahrzeuge jeweils in Fahrtrichtung somit das Schiff befahren und verlassen können. Durch den Aufprall auf das Shab entstand ein Loch im Bug und die Bugklappe war deformiert und schloss nicht mehr richtig. Das mit 120 PKW beladene Autodeck lief voll. Viele der Pilger wurden von den einströmenden Wassermassen im Schlaf überrascht. Die die, die es schafften an Deck zu gelangen und sich durch einen Sprung ins Meer zu retten wurden auf die offene See getrieben. Auch wenn die Passagierlisten von 800 Passagieren sprechen liegt die Zahl wohl deutlich darüber. Heute vermutet man, dass ca 1100 Menschen Opfer dieses Unfalls wurden. Da Safaga nicht weit ist, hätte Hilfe schnell da sein können. Die Behörden deklarierten das Schiff jedoch erst 5 Stunden später als überfällig.
Eine Stunde nach der Kollision mit dem Shab Sheer sank die Salem Express an der heutigen Position zusammen mit ihrem Kapitän Moro, der sich der Überlieferung nach in seiner Kabine einschloss, um auf den Tot zu warten.

Noch heute ist dort, wo 1991 die Salem Express das Riff vor dem Shab Sheer rammt ein großes Geröllfeld zu sehen. Die Salem Express liegt auf 30 Metern Tiefe auf der Seite und ist heute von allen Könnerstufen der Taucher gut zu betauchen. Allerdings wird die Fähre nur von außen betaucht, da sie noch immer als Massengrab deklariert ist und die Totenruhe nicht gestört werden sollte. Zwar wurde davon gesprochen, dass die Salem Express mit Beton verfüllt worden sei, um das Hineintauchen zu verhindern. Davon war bei meinem Tauchgang jedoch nichts zu sehen. Mittlerweile hat sich auf dem einstigen Schiff wieder Leben entwickelt. Betauchbar ist die Salem Express mit Pressluft oder Nitrox. Sie reicht bis 10 Meter unter die Wasseroberfläche.

Die Tauchguides sagen, dass sie eventuell irgendwann in die Tiefe rutschen wird, denn sie liegt auf sandigem, nicht ebenem Grund.

Wracktyp: Fährschiff Baujahr: 1966
min. Tauchtiefe: 10 m Verlust-Datum: 16.12.1991
max. Tauchtiefe: 30 m Verlust-Grund: Naviationsfehler
GPS-Daten: 26.38,367 N Standort-Land: Ägypten
34.03,665 E Standort-Region: Rotes Meer, vor Safaga
Tauchplatz: Shab Sheer Persönlich betaucht? Ja
Feb
21
2010

Trockentauchhandschuhe System SI TECH

Warum ich das Trockentauchhandschuhsystem von SI Tech nicht empfehlen kann und austauschen werde.

Wie in den anderen Posts zu lesen tauche ich den Trocki von Mobbys Twinshell Pro Trilaminat und bin damit sehr zufrieden. Vor ca. einem Jahr kam mir dann die Idee, diesen Trockentauchanzug noch um warme, trockene Hände zu erweitern. Zur Auswahl standen damals für mich die Systeme für Trockentauchhandschuhe von Rolock und SI Tech. Ich enschied mich für SI Tech.

Die Montage war verhältnismäßig einfach durch die unterschiedlichen Ringe und die Handschuhe waren bei dem ersten Test auch super dicht. Also an der Montage lag es nicht …

Meine Eerfahrungen mit den Handschuhen sind aber dahingehend negativ, daß man eigentlich jemanden braucht, der einen beim Anziehen der Handschuhe unterstützt. Das Problem dieses Handschuhsystems ist, daß die beiden Adapterteile ganz gerade ineinander gleiten müssen, um wirklich dicht zu sein. Bei einem Handschuh schafft man das in der Regel noch alleine, doch der zweite Handschuh ist mit Handschuh eine Qual.
Besonders schwierig wird es, wenn man die Unterziehhandschuhe noch zusätzlich an hat. Dann hat man mit der bereits behandschuhten Hand kein Gefühl.

Warum nun muss der Adapter gerade aufgesetzt werden ?
Für die Dichtigkeit sorgt pro Arm nur ein O-Ring. Setzt man den Adapter nun leicht schräg auf, rutscht dieser aus seiner Nut (Vertiefung) und das wiederum reicht bereits, um Undicht zu werden.

Leider tritt diese Undichtigkeit nicht immer sofort auf. Bei meinem letzten Tasuchgang im Tauchgasometer Duisburg machte ich an der Oberfläche wie immer einen Dichtigkeitstest: ich steckte beide Arme bis zum Ellenbogen senkrecht ins Wasser. Da waren die Handschuhe noch dicht. In 12,5 Metern Tiefe trat dann das 6°C kalte Wasser ein. Also bin ich wieder rauf, habe den Handschuh entleert und erneut angezogen. Da war er dann dicht. Und das war nicht das erste Mal.

Das Ausziehen der Handschuhe funktioniert durch den Ring auf dem Gewinde genial einfach. Doch leider reicht mir es nicht, wenn ich jedes Mal entweder Hilfe brauche (und die anderen Taucher haben echt besseres vor) oder ich mit Wassereinbruch rechnen muss.

Für mich ist das Ergebnis, daß ich das System tauschen werde. Ich habe mich für das Stief Trockentauchhandschuhsystem entschieden. Bericht über Einbau und erste Erfahrungen folgt …

Weitere Seiten:

Feb
21
2010

Trockentauchhandschuhe System Stief Alu

Der Wechsel des Trockentauchhandschuhsystems zum seewasserfesten Stief Alu und die Folgen.

Die Lieferung des Stief Trockentauchhandschuhsystems durch einen Tauchshop erfolgte problemlos. Bei einem Preis von knapp unter 160,- € war der finanzielle Aufwand kleiner als vorher gedacht. Das Stief-Handschuhsystem der Firma Tauchtechnik Emmelshausen ist zurückzuführen auf den Inhaber Wolfgang Stief. Ursprünglich wurden die Trockentauchhandschuhe von der Firma Kallweit mit vertrieben. Allerdings ist in den Internetportalen zu lesen, daß sich die Unternehmen nun getrennt haben. An der Qualität der mir gelieferten Ware kann es jedenfalls nicht liegen. Die ist überzeugend.

Von mir bestellt wurde das Aluminium Ringsystem mit 81cm Durchmesser und schwarze Butylhandschuhe Größe 9. Die Handschuhe sind entsprechend vormontiert, so dass nur noch der Adapter für die Latexmanschetten meines Mobby TwinShell Pro Trilaminat montiert werden mussten.

Die Entfernung der bisherigen Trockenhandschuhe von SiTech gestaltete sich anstrengend. Der innere Klemmring sass ziemlich fest. Nachdem das System entfernt worden war, habe ich die Latexmanschetten mit warmen Wasser gereinigt.

Die Montage des Stief-Ringsystems war dann im Verhältnis ganz einfach. der Aluminiumring wird dafür in den Ärmel eingebracht und in der Latex-Manschette mit einem O-Ring fixiert. Die genaue und gut verständliche Bedienungsanleitung befindet sich als PDF auf einer beiliegenden CD-Rom.

Das System macht einen hervorragenden Eindruck. Die Dichtigkeit werde ich in den nächsten Tagen testen. Als Innenhandschuh habe ich mir von Mares 2mm-Neoprenhandschuhe (Triglove 3+2) zugelegt. Diese liegen eng an und sind sehr elastisch und schränken die Beweglichkeit der Finger nicht ein.

Am 30.03.2008 wurde die Handschuhe beziehungsweise das System eingehend getestet. Sowohl das Anziehen als auch die Dichtigkeit sind optimal. Das Anziehen des Systems ist ohne Hilfe in Sekunden möglich. Meine Kombination mit den Neoprenhandschuhen ist auch bei 6°C Wassertemperatur warm und angenehm zu tragen.

Eine perfekte Kombination.