AtemMinutenVolumen genannt AMV

Der Luftverbrauch eines jeden Tauchers bestimmt die mögliche Tauchezeit bei entsprechender Tiefe. Ein interessanter Wert ist das individuelle AtemMinutenVolumen … hier ist die Formel …

Es ist nichts Neues: in der Tauchflasche und in der Tiefe herrschen Drücke. An der Oberfläche rechnen wir mit einem Bar Druck, obwohl die Wetterfrösche wissen, dass es mehr oder weniger sein kann, pro 10 Metern dann mit jeweils einem weiteren Bar. So herrschen in 10 Meter Tauchtiefe 2 Bar Druck.

Auch in unserem Tauchgerät, der Pressluftflasche ist die Luft komprimiert. So geht da einfach mehr Luft rein. Bei unserer Berechnung ist es nun nicht wichtig, wie viel in der Tauchflasche drin war, sondern wie viel fehlt.

Fehlt in einer 10-Liter-Flasche 100 Bar nach dem Tauchgang, sind das 1000 Liter Luft.

Wenn sich der Taucher nun in 10 Metern Tiefe befindet, ist der Partialdruck doppelt so groß wie an der Oberfläche: 2 Bar. Dies bedeutet nun, er kommt mit den 1000 Litern Luft nur halb so lange aus.

Um nun zu errechnen, wie viel Liter Luft der Taucher an der Oberfläche pro Minute verbraucht hätte, müssen wir die verbrauchte Luft auf das Oberflächenniveau zurückrechnen und durch die Tauchzeit teilen.

Die Formel dazu ist also:
AtemMinutenVolumen = (Verbrauchte Luft in Liter) geteilt durch (Druck am Grund) geteilt durch (Minuten Tauchzeit)

ein Beispiel:
Doppel-7-Flasche = 14 Liter
Verbrauch = 110 bar
Grundzeit = 61 Minuten
Tauchtiefe = 12,5 Meter = 2,25 bar

AVM = (14 * 110)/ 2,25 / 61

In diesem Fall war das AtemMinutenVolumen = 11,22 Liter pro Minute

Tauchplatz Gran Canaria Arinaga

Dieser Tauchplatz liegt in einem Unterwasser-Naturschutzgebiet auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Der Enstieg allerdings ist eine Herausforderung …

Diesen Tauchplatz betauchte ich auch mehrfach als Tauchausflug der AIDA. Die Anfahrt erfolgt über einen unbefestigten Weg, der für jeden Stoßdämpfer eine Herausforderung darstellt. Der Tauchplatz selbst liegt an einer unbebauten Küste. Sanitäre Einrichtungen oder Cafes und Geschäfte sucht man hier vergebens. Die Anzahl der Taucher pro Tag ist festgelegt und wird kontrolliert. Daher sollte man hier nur mit einer ortsansäßigen Tauchschule ins Wasser gehen.

Über einen Trampelpfad erreicht man nach ca. 30 Metern ein Felsplateau, das sich als Riffdach herausstellt. Je nach Windrichtung, Brandung und Wasserstand, kann man hier schon nasse Füsse bekommen. Genau das macht den Einstieg so schwierig. Nasser, rutschiger Felsen, Algen und regelmäßige Wellen, die die Füße umspülen, die sich ihren Weg auf unebenen Grund ertasten. Hier ist schon mancher Taucher, bis auf die Flossen voll angekleidet und mit dem Tauchgerät auf dem Rücken, gestürzt. Der Einstieg ist ein hufeisenförmiges Loch im Riff. An dessen Rand tastet man sich vor und zieht beherzt die Flossen an. Handschuhe sind definitiv zu empfehlen, denn die Felsen sind zum Teil scharfkantig. Wenn die Welle auf dem Höhepunkt ist und beginnt abzulaufen ist genau der einzige Zeitpunkt, den Sprung zu wagen. Der Grund des Lochs liegt auf 3 Meter und hier ist Ruhe … wer nicht sofort abtauchen kann oder will, sollte beherzt mit der Welle nach draußen schwimmen, um nicht wieder angespült zu werden.

Die Unterwasserwelt bietet hier viel zwischen 15 und 30 Metern Tiefe. Ob Engelshaie, diverse Rochen, Muränen, Barakkuda, Thunfisch, Seepferdchen oder die schöne Fächerkoralle, hier leben sie alle. Ob abfallende Sandflächen oder interessante Felsformationen mit Schwarmfischen, der schwere Einstig lohnt sich.

Der Ausstieg ist mindestens so spektakulär wie der Einstieg. Am Grund des hufeisenförmigen Lochs wartet der Taucher auf die nächste einlaufende Welle. Dann muss es schnell gehen. Mit der Welle wird aufgestiegen und man läßt sich über das Riffdach tragen. Je weiter man nach vorne kommt, um so besser. Wenn das Wasser abläuft, werden die Flossen ausgezogen und man entfernt sich schnell von der Ausstiegsstelle. Aber vorsicht: es ist noch immer glatt und glitschig.

Tauchen auf Gran Canaria jenseits des Massentourismus: ein perfektes Urlaubserlebnis.

Tauchplatz Lanzarote Puerto del Carmen

Auf der kanarischen Insel Lanzarote, die zu Spanien gehört, sind in Puerto del Carmen zwei der schönsten Tauchplätze der Insel …

Ein Tages-Tauchausflug der AIDA auf der Route der Kanarischen Inseln führte mich auf Lanzarote nach Puerto del Carmen. Direkt am Meer, oberhalb einer kleinen Badebucht liegt eine kleine Tauchschule, bei der man sich auf seine beiden Tauchgänge vorbereitet. In der Nähe, auch direkt am Wasser befinden sich sanitäre Anlagen und ein kleines Hafenrestaurant.

Tauchgang 1: Kathedrale
Dieser Landtauchgang startet direkt in der kleinen Badebucht, deren sandiger Grund flach abfällt. Am Ende der Bucht wird der Grund felsiger und fällt in Stufen steil ab. Linker Hand auf 31 Metern Tiefe befindet sich eine große Kathedrale. In ihr trifft man Langusten und Bärenkrebse an, vor ihr auf den sandigen Terrassen sind Zackenbarsche und Engelshaie keine Seltenheit. Das Durchtauchen der Kathedrale stellt kein großes Problem dar. Man sollte nur darauf achten, den sandigen Boden nicht zu sehr aufzuwühlen, da andere Taucher auch gerne noch etwas sehen wollen. Das Austauchen ist durch den terrassenartigen Anstieg und die sandigen Flächen ein Kinderspiel. In den unzähligen Höhlen lohnt es sich, nach Sepien und Oktopus Ausschau zu halten. Eine besondere Spezies gibt es hier auch: beleibte Engländerinnen in blumigen Badeanzügen. Ein Blick nach oben vor dem finalen Auftauchen verhindert Kollisionen.

Tauchgang 2: der alte Hafen
Direkt vor dem kleinen Hafenrestaurant liegt das Zodiak der Tauchschule und bringt einen in ca. 5 Minuten über die Wracks des alten Hafens von Puerto del Carmen. Bei diesem Bootstauchgang wird an einem Seil abgetaucht, an dessem oberen Ende eine Boje befestigt ist. Unzählige Wracks liegen hier am Grund des Alten Hafens und sind zum teil sehr schön bewachsen. Dieser Wracktauchgang führt auf eine Tiefe bis zu 33 Metern und auf dem sandigen Grund liegen sehr häufig Engelshaie. Auch hier gibt es eine Besonderheit: für nicht-tauchende Touristen fährt hier regelmäßig ein Uboot mit großen runden Bullaugen seine Runden. Der Krach, den es dabei erzeugt ist ohrenbetäubend. Beim Aufstieg sollte man im Freiwasser auf Barakkuda-Schwärme achten.

Lanzarote, Puerto del Carmen: für Taucher eine Reise wert.

Tauchbasis Albatros Diving Mallorca

In Cala Figueras auf Mallorca liegt direkt am kleinen Hafen die Tauchbasis von Albatros Diving. Ein PS-starkes Zodiak bringt die Taucher in kürzester Zeit zu den Tauchplätzen.

Jerome, ein gebürtiger Franzose mit hervorragenden Deutschkenntnissen leitet die Basis mit viel Kompetenz und Gastfreundschaft. Fernab vom legendären Massentourismus von Mallorca erscheint Cala Figuera eher verträumt und typisch spanisch. Hier gibt es keine Hotelburgen oder Ballermann-Partys.

Der Hinterhof der Tauchbasis ist groß und läd vor und nach den Tauchgängen zum Verweilen ein. Hier bereiten sich die Taucher vor, bauen ihr Gerät zusammen und ziehen sich an. Nach den Tauchgängen werden die Sachen hier gespült in einer gemauerten Wanne und zum Trocknen aufgehängt. Hektik kommt hier schon deshalb nicht auf, weil hier viel Platz vorhanden ist.

Die Tauchplätze bieten grossen Artenreichtum, wie Oktopus, Drackenköpfe und in den vorgelagerten Höhlen und Grotten Bärenkrebse, Conger, Muränen und Langusten.

Mallorca, auch für Taucher eine Reise wert.

Dive Spots

  • Punta Blanca (Grotte auf 16m)
  • Punta Aguila
  • Plato (viele kleine Grotten)
  • Punta Morena
  • La Herradura (Höhle)
  • el Camino
  • Campignon
  • Bucana
  • el Morro

Quellen und Links

Tauchbasis AIDA Kreuzfahrt

Was Taucher auf einem Kreuzfahrtschiff machen und warum die Kreuzfahrtschiffe AIDAluna, AIDAbella, AIDAaura, AIDAdiva, AIDAcara und AIDAvita die schönsten Tauchbasen sind …

Das AIDA-Konzept ist nicht einfach nur Kreuzfahrt. Wer das glaubt, irrt sich mächtig. Die weitläufige Meinung zu Kreuzfahrten ist, daß der Altersdurchschnitt weit jenseits der 70 liegt, die Schiffe 90% der Zeit auf See sind und man beim Abendessen einen Smoking tragen muss. Ja auch solche Kreuzfahrten soll es geben.

Wer aber auf eine der AIDA-Schiffe geht, den erwartet etwas anderes. Jede der AIDAs ist ein schwimmendes Clubhotel. Auch neue Gäste werden sofort wie Freunde behandelt und alle sind sofort per Du. Aber Club heißt aber nicht, von der Liege gezerrt zu werden um an lustigen Spielchen teil zu nehmen. Das ist alles nur ein Angebot, jeder kann mitmachen, keiner muss. Sport, Unterhaltung und hervorragende Hotelerie und Gastronomie wird an Bord groß geschrieben. Das macht den Reiz aus. Und eine der angebotenen Sportarten ist der Tauchsport.

Die Tauchbasis ist komplett ausgestattet und eine Schule nach SSI-Maßstäben. Alle Tauchlehrer werden speziell von einem langjährigen Tauchprofi aus dem Hauptquartier in Rostock ausgesucht, der jahrelang selbst auf den Schiffen war. Er überlässt nichts dem Zufall. Ob Schnorchler, Anfänger oder bereits zertifizierter Taucher, die AIDA bietet in jedem Hafen Ausflüge an.

Schüler lernen an Bord die Theorie und machen erste Übungen im Pool. Im nächsten Zielhafen geht es dann von Bord in zu den Tauchgängen im Freiwasser. So schafft man in einer Urlaubswoche ohne Stress den SSI OpenWaterDiver (OWD) oder eines der zahlreich angebotenen SSI Specialties. Das die Scubapro-Ausrüstung gestellt wird, versteht sich ja von selbst.

Auch für die Taucher, die bereits einen Tauchschein haben, ist die AIDA jeden Tag in einem anderen Traumziel. Mit jeweils 2 Tauchgängen pro Ausflugstag sieht man in einer Woche jeweils die Top-Divespots der jeweiligen Region. Welche Tauchbasis kann das schon ?

Für mich persönlich waren die “Tauch-Kreuzfahrten” mit der AIDA immer ein Highlight. Das schwimmende Hotel wechselt nachts den Standort, morgens zum Frühstück läuft die AIDA dann in dem neuen Hafen ein. Die Ausflüge sind perfekt organisiert; wer seine eigene Ausrüstung hat, kann die nutzen, wer nicht bekommt immer neuwertige Ausrüstung an Bord. Die Tauchplätze werden mit Bussen über Land, oder mit Zodiaks direkt vom Kreuzfahrtschiff aus erreicht. Nach zwei Tauchgängen pro Tag kommt man zurück auf die AIDA, trinkt etwas an der Bar, geht zum Abendessen und abends vielleicht in eine der professionellen Shows oder in den Heaven-Club zu Tanzen. Während dessen verlässt die AIDA fast lautlos den Hafen um Kurs auf ein neues Ziel zu nehmen.

Was machen also Taucher auf der AIDA ?
Leben, geniessen, Urlaub und natürlich tauchen …

Tauchplätze:

Montage Doppel-7 an Scubapro Knighthawk

Wie man eine Doppel-7 (Doppelflasche 2x 7 Liter) an das Scubapro Jacket Knighthawk montiert, ohne das Scubapro BiBo-Kit zu verwenden …

Um meine Ausrüstung zu komplettieren ist meine neuste Errungenschaft eine 2 x 7 Liter Doppelflasche, auch Doppel-7 genannt, aus Stahl. Bei dem Kauf einer neuen Flasche ist auf das entsprechenden Thema der Flaschengewinde zu achten (siehe auch Flaschengewinde in Tauchflaschen).

Der Grund für den Kauf gerade einer Doppel-7 ist die perfekte Verteilung des Gewichts auf dem Rücken und die feste Montage. Die von mir gekaufte Doppel-7 ist mit einem 60mm breiten Stahlschellensatz und einem optimalen Abstand von 185mm verbunden. Die Stahlschellen sind an der Stelle der Bohrung doppelt und verschweißt. Durch den 185mm-Abstand passen sich die beiden Flaschen optimal an die abgeschrägten Kanten der Rückenplatte an.

Das Scubapro Knighthawk ist zwar hervorragend für die Aufnahme von Doppelflschen vorbereitet, aber Scubapro geht davon aus, dass man ausschließlich das Scubapro BiBo-Kit verwendet. Bei dem BiBo-Kit liegen die Flaschen enger beieinander, gehalten durch 2 dünne Metallbänder, in denen Mitte jeweils eine Kunststoffaufnahme mit Gewinde befestingt ist. In der Backplate (Rückenplatte) des Jackets befinden sich nun 2 Metallhülsen, die nach aussen hin plan eingefasst sind, nach innen (auf der Seite des Rückenpolsters) aber vorstehen. Von hier aus würde bei dem BiBo-Kit jeweils eine Schraube nach aussen in die Kunststoffaufnahmen geschraubt werden.

Um die Metallhülsen, die die Backplate zusammenhalten auch weiterhin zu verwenden, dreht man diese nun um, so dass die vorstehende Seite nun dort ist, wo die Doppel-7 montiert wird. durch das Loch in der Hülse paßt nun genau eine M8-V4A-Gewindestange.

Um meine Doppel-7 vorzubereiten habe ich folgendes verwendet:
- 1 V4A 8mm Gewindestange (diese dann halbiert)
- 4 Unterlegscheiben 8,4 mm V4A
- 4 Muttern M8 V4A
- 2 Hutmuttern M8 V4A
- 4 Srengringe M8 V4A
- 2 Flügelmuttern M8 V4A
All das gibt es in einem guten Baumarkt mit Bootsabteilung.

Das Vorgehen
Die Gewindestange habe ich in der Mitte durchgesägt. Die beiden Originalenden habe ich dann durch die Hülsen gesteckt und von innen mit jeweils einer Flügelmutter gesichert. Die Flügelmutter habe ich so weit auf die Gewindestange gedreht, daß die Gewindestange ca. 2 mm herausschaute. Jetzt sitzen die flügelmuttern genau an der Stelle, wo sie später auch hingehören. Das Jacket inkl. Gewindestangen wird nun auf das Rückenpolster gelegt, so daß die Gewindestangen hoch stehen. Von oben wird nun jeweils eine Mutter, ein Sprengring und eine Unterlegscheibe auf die Gewindestangen geschraubt (Reihenfolge beachten). Wenn es richtig gemacht wurde ist nun auf der einen Seite der Hülse die Flügelmutter, auf der anderen, direkt an der Hülse eine Mutter. Dadurch sind die Gewindestangen fixiert. Nun verschiebt man die Stahlbänder an den Flaschen so lange, bis die Löcher einen Abstand von 21 cm haben und genau auf die Stangen passen. Die Flaschen selbst müssen nun an ihre finale Position verschoben werden. Für die weitere Montage bleiben sie auf dem Jacket, wo sie später auch sein sollen. Nun werden wieder von oben jeweils eine Unterlegscheibe, ein Sprengring und die Mutter aufgeschraubt und auf eine erste Spannung gebracht. Mit etwas Feingefühl und einem 13er Maulschlüssel spannt man nun jeweils von oben und unten die Muttern und zieht so die Metallbänder zusammen.

Man wäre jetzt schon fast fertig, wenn die Gewindestangen nicht zu lang wären. Diese sägt man mit einer kleinen Eisensäge ca 6 mm über der oberen Mutter ab. Das geht auch im montierten Zustand. Das Ende wird mit jeweils einer Hutmutter gesichert.

Das Ergebnis überzeugt.

Tauchbasis Kron Diving Rab

In Kroatien auf der Insel Rab befindet sich die deutschsprachige Tauchbasis und Tauchschule Kron-Diving in Kampor. Hier dreht sich alles ums Tauchen …

Wer im europäischen Ausland Tauchurlaub mit dem PKW machen will, ist in der Tauchbasis von Andreas Kron gut aufgehoben. Von der Deutsch/Österreichischen Grenze bis nach Kampor auf der Insel Rab dauert es mit dem Auto ca. 10 Stunden inklusive Fähre. Dann allerdings erwartet einen das blaue Meer der Kroatischen Adria und eine hervorragen ausgestattete Tauchbasis und Tauchschule. Der Tauchbasis, die direkt am kleinen Hafen von Kampor liegt ist eine Restaurant angeschlossen, das auch von der Familie Kron betrieben wird.

Nachdem man die Formalitäten erledigt hat und eine kroatische Tauchgenehmigung erstanden wurde, kann es los gehen. Das Equipment wird in einem eigenen Raum untergebracht, der mit heißen Duschen ausgestattet ist. Die Tauchausflüge sind perfekt organisiert. Zum einen kann man von der Basis aus mit einem Speedboot zu den Tauchplätzen fahren, zum anderen bietet die Tauchbasis auch Tagestouren (2-Tank) mit zwei Tauchgängen mit einem umgebauten Fischkutter an. Diese sind besonders empfehlenswert.

Vormittags und nachmittags wird vom Kutter dann jeweils ein Tauchgang durchgeführt. In der Mittagspause kocht die Crew dann einheimisches Essen. Sowohl mit dem Speedboot, als auch mit dem Kutter wird das vorgelagerte Naturschutzgebiet erreicht, in dem getaucht wird. Besonders das Gebiet um die beiden unbewohnten Gefangeneninseln von Tito ist besonders fischreich. Insgesamt erschient die Unterwasserwelt hier noch intakt. Ob Wracks, Steilwände, Kamine oder Unterwasserberge, hier sollte jeder Taucher begeistert sein.

Neben Pressluft bietet die Basis auch Nitrox und technische Gase an. Letzteres nur nach vorheriger Absprache.

Dive Spots

  • Luna (Steilwand)
  • Spilja (Tunnel, Steilwand)
  • Velo Colo
  • Malo Colo
  • Grgur
  • Prvic Silo (Steilwand)
  • Goli Leuchtturm (Unterwasserberg)
  • Maman
  • Malo Cutia (Canion, Steilwand)
  • Velo Cutin (Canion, Steilwand)

Tauchbasis Ducks Diving Center Safaga

Viele Taucher denken an Ägypten, wenn sie an Tauchurlaub denken. Jenseits der Massenabfertigung ist das Ducks Diving Center Safaga die optimale Tauchbasis …

Direkt in der Hotelanlage des Holiday Inn, Safaga liegt die Tauchbasis und Tauchschule des Ducks Diving Center. Angeflogen wird Hurghada und der Transfer dauert ca. 1 Stunde.

Die Hotelanlage ist schon etwas in die Jahre gekommen und eine wirkliche 4-Sterne-Unterkunft ist es nicht, aber wer hier zum Tauchen angereist ist, findet genug Komfort für seinen Urlaub. Das Essen ist landestypisch und wer nicht zu wählerisch ist, findet jeden Abend etwas, was ihm schmeckt. Außerhalb der Hotelanlage befinden sich kleine Geschäfte der geschäftstüchtigen Ägypter. Bei Tauchern besonders beliebt sind die T-Shirts, die es hier zu Spotpreisen gibt … ob das allerdings immer Originalware ist, bleibt offen. Dem Hotel gegenüber liegt eine kleine Passage, in der man unter ägyptischem Himmel Shisha rauchen kann.

Die Tauchbasis ist perfekt geführt und macht von Anfang an einen hoch professionellen Eindruck. Entgegen der weitläufigen Meinung, in Ägypten gäbe es nur noch taucherische Massenabfertigung, ist hier davon keine Spur. Wer nicht mit dem eigenen Equipment angereist ist, bekommt hier hochwertige Ausrüstung geliehen … von der Maske bis zum Rebreather oder Scooter. Familiär und freundschaftlich wird man betreut und so fällt der Stress des meist ersten Tages förmlich ins Wasser, wenn man ihn sich nicht selber macht. Die Safariboote fahren täglich unterschiedliche Ziele an. Dabei hat man meist die Wahl zwischen Ganztagestouren mit 2 Tauchgängen und 1-Tank-Touren. Auf den Ganztagestouren (2-Tank-Touren) wird zwischen den Tauchgängen von der Besatzung landestypisch gekocht. Für einen kleinen Unkostenbeitrag bekommt man dann ein Essen, das der Hotelverpflegung weit überlegen ist.

Egal ob professioneller Taucher oder Anfänger, beim Ducks Diving Center in Safaga ist jeder Taucher gut aufgehoben. Die Tauchlehrer, Tauchguides und Bootsbesatzungen verstehen alle ihr Geschäft und sind dabei nett, freundschaftlich und zuvorkommend. Getaucht wird mit Pressluft oder Nitrox.

Die Tauchplätze waren alle super. Meiner persönlichen Highlights waren das Wrack der Salem Express, die Drifttauchgänge und das Tauchen mit eine frei lebenden Delfin-Schule. Diese wunderbaren Tiere gaben uns die Ehre mit ihren Jungtieren und hielten sich einen Moment bei uns auf. Ein unvergessliches Erlebnis.

Dive Spots

  • Wrack der Salem Express
  • Shaab Shear West
  • Tobia Arba
  • Gamul Kebir
  • Shaab Saiman
  • Tobia Hamra
  • Panoramariff Süd
  • Panoramariff Nord (Drift-Tauchgang)
  • Abu Kafan Süd
  • Abu Kafan Nord (Drift-Tauchgang)
  • Ras Abu Soma
  • Tobia Iland

Tauchbasis Club Aldiana Zypern

Tauchurlaub auf Zypern sollte im Club Aldiana stattfinden. Ob Tauchkurs, Nitrox oder Zenobia, hier findet Ihr es …

Zwischen Larnaca (25km) und Limasol (40km) liegt der Club Aldiana Zypern direkt am Meer. Direkt in der Clubanlage befindet sich die Tauchbasis von Oceanworld, Nico Hüttmann. Die gut ausgestattete Tauchbasis und Tauchschule bietet neben den normalen Einsteigerkursen auch Specialties auf Anfrage an. Täglich werden Tauchausflüge organisiert.

Sicher das größte taucherische Highlight ist die 1980 untergegangene RoRo-Fähre Zenobia, das größte, betauchbare Wrack im Mittelmeer und Top10-Wrack weltweit. Da die Fähre auf 42 Metern auf Grund liegt, empfiehlt sich hier Nitrox, dass von Nico und seinem Team angeboten wird. Wer noch keinen Nitrox-Schein hat, kann diesen direkt von Ort machen.

Die Clubanlage selbst bietet auch ausserhalb des Tauchsport alles, was das Urlauberherz und die Sportlerseele höher schlagen lässt: super ausgestattete Zimmer, herausragendes Essen und diverse Sportarten oder kulturelle Ausflüge. Auch für die Kleinsten wird gesorgt in diesem Club.

Und selbst, wenn man wie ich “nur” tauchen will, bekommt man in den Tauchrandzeiten gute Verpflegung, gute Unterhaltung und gute Erholung geboten. Club Aldiana Zypern, eine Empfehlung nicht nur für Taucher.

Dive Spots

  • Cape Greco
  • White Nose
  • die drei Felsen
  • Wrack der Zenobia

Tauchbasis Club Aldiana Alcaidesa

Auf dem spanischen Festland, unweit von Gibralta befindet sich der Club Aldiana Alcaidesa. Der Club besitzt eine eigene Tauchbasis und wir waren 2005 dort …

2005 flogen wir bis Malaga und fuhren dann ca eine Stunde mit dem Mietwagen bis zum Aldiana Alcaidesa. Von dieser wunderschönen All-Inclusive-Clubanlage kann man den ca. 10 km entfernten Felsen von Gibralta direkt sehen. In dem Club selbst bleiben keine Wünsche offen. Das Sportangebot ist grandios, die Küche sucht ihres gleichen, alle Getränke sind frei und Zimmer und Personal sind vorbildlich. Wer sich hier nicht wohl fühlt, fühlt sich nirgendwo wohl.

Leider passte die von einem Franchisenehmer betriebene Tauchschule in der Clubanlage nicht in das sonst perfekte Bild. Der ortsansässige Tauchlehrer war komplett desinteressiert. Vermutlich der Spielsucht verfallen stand er mit einem Joystick hinter dem Tresen der Tauchbasis und spielte “Siedler” oder etwas ähnliches. In der gesamten Zeit sah man ihn auch bei dem Unterricht nie im Wasser. Dafür hatte er einen engagierten Assistenten. Zu den insgesamt 3 Tauchausflügen musste man ihn zwingen, wobei der dritte nur deshalb stattfand, weil der engagierte Assistent seinen freien Tag zum Tauchen nutzen wollte und einen Buddy brauchte für einen besonderen Tauchplatz in einem militärischen Sperrgebiet. Das war für mich Glück im Unglück.

Nachtrag: Mein Bericht stammte aus dem Jahre 2005. Und wie Ihr oben lesen konntet, war nicht alles super.
Aus berufenem Munde und durch Berichte auf der Taucher.net kann ich Euch nun verkünden, dass die Leitung der Basis dort seit 2006 gewechselt hat. Ob Aldiana auf meine Beschwerde reagierte, meine guten Kontakte zum Aldiana Zypern den Ausschlag gaben oder es einfach an der Zeit war, ist nicht überliefert. Richtig und wichtig ist jedenfalls, dass seitdem die Basis eine oder die Top-Adresse der Region ist.
Was ist der Ergebnis eines solchen Leitungswechsels: von Flop zu TOP ! Unbedingt empfehlenswert. (Dank an die vermehrten Hinweise zur Veränderung im Club)

Dive Spots

  • Gibralta (Wracks: Batty / M482)
  • Tarifa (Strömung)
  • CasCapel (Militärisches Sperrgebiet)